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Zum Ende der Seite springen 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 ALO Atheist 26.08.2017 13:15
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 27.08.2017 11:45
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 ALO Atheist 27.08.2017 12:32
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 27.08.2017 12:54
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 ALO Atheist 27.08.2017 15:30
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 27.08.2017 17:14
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 marven 12.09.2017 07:23
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 12.09.2017 17:23
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 BlackWiddow 12.09.2017 10:09
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 nicolai 12.09.2017 11:46
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 landlerin 12.09.2017 16:25
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 12.09.2017 17:45
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 landlerin 12.09.2017 18:46
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 12.09.2017 20:37
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 landlerin 13.09.2017 09:49
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 nicolai 13.09.2017 10:10
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 landlerin 16.09.2017 10:47
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 nicolai 13.09.2017 10:05
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 16.09.2017 11:08
 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? ALO Atheist 21.09.2017 12:54
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ALO Atheist
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Achtung 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

Mag. Eytan Reif, Mitbegründer der österreichischen "Initiative Religion ist Privatsache", hat seine Kandidatur auf der Liste Pilz bei der kommenden österreichischen Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 bekannt gegeben.

Siehe atheisten-info.at/infos/info3724

Auch Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Renée Schroeder, Unterstützerin des österreichischen "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien", kandidiert auf der Liste Pilz.

Siehe listepilz.at

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26.08.2017 13:15 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
Ramon Ramon ist männlich
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Glaube kann Privatsache sein, Religion aber nicht. Fußballfan kann ich allein und privat sein, das Fußballspiel, der eigentliche Sport, wird immer, wenn ich ihn nicht auf ein dümmliches Computerspiel reduziere, einer gewissen Öffentlichkeit bedürfen.

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"Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“
Sigmund Freud
27.08.2017 11:45 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
ALO Atheist
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Themenstarter Thema begonnen von ALO Atheist
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Da hast du etwas missverstanden. Natürlich ist Fußball Privatsache. Oder steht bei euch in Bayern auf den einen Richtertischen ein Bayern- und auf den anderen ein 1860er-Wimpel?

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27.08.2017 12:32 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
Ramon Ramon ist männlich
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Zitat:
Original von ALO Atheist
Da hast du etwas missverstanden. Natürlich ist Fußball Privatsache. Oder steht bei euch in Bayern auf den einen Richtertischen ein Bayern- und auf den anderen ein 1860er-Wimpel?


Fußball ist Privatsache? Dann will ich keine mediale Berichterstattung, Sportsendungen und Spiele (im TV und Radio) mehr sehen und hören. Die Fußballstadien und Fußballfelder sollen sich die Fans bitte auch in ihren Wohnstuben einrichten. Ich will auch, wenn ich nach München fahre, im Zug keine Fußballfans mehr sehen und hören. Und wenn der Richter, auf meine Frage, ob er Fußballfan sei, nicht sofort eine Verneinung folgen lässt, lehne ich ihn und seine Urteile einfach ab. Auch finde ich es unerträglich, dass die Telekom, Staatsanteil immer noch über 30 Prozent, den FC Bayern sponsert.

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"Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“
Sigmund Freud
27.08.2017 12:54 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
ALO Atheist
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Themenstarter Thema begonnen von ALO Atheist
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Fußballspiele werden zunehmend ohnehin nur noch im Pay-TV übertragen. Auch das ist eine willkommene Form der Säkularisierung.

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27.08.2017 15:30 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
Ramon Ramon ist männlich
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Zitat:
Original von ALO Atheist
Fußballspiele werden zunehmend ohnehin nur noch im Pay-TV übertragen. Auch das ist eine willkommene Form der Säkularisierung.


Ist mir noch gar nicht so aufgefallen, aber das kann auch daran liegen, dass ich mich noch an die Zeit erinnern kann, als es noch keine mediale Rund-um-die Uhr-Versorgung gab.

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"Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“
Sigmund Freud
27.08.2017 17:14 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Das ist eine völlig andere Baustelle. Natürlich müssen die Medien über aktuelle Ereignisse berichten. Z.B. auch über den Besuch des Papstes oder den Katholikentag.

Aber es gibt keine Vertreter von Fußballmannschaften in Rundfunkräten, die dort Einfluss auf die Programmgestaltung nehmen können.
Bei den Religionen sehr wohl.
Im Rundfunkrat von Hessen sitzt sogar ein DITIB-Vertreter, also ein Erdogan-Mann.

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Ich zweifle, also denke ich.
12.09.2017 07:23 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
Ramon Ramon ist männlich
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Zitat:
Original von marven
Das ist eine völlig andere Baustelle. Natürlich müssen die Medien über aktuelle Ereignisse berichten. Z.B. auch über den Besuch des Papstes oder den Katholikentag.

Aber es gibt keine Vertreter von Fußballmannschaften in Rundfunkräten, die dort Einfluss auf die Programmgestaltung nehmen können.
Bei den Religionen sehr wohl.
Im Rundfunkrat von Hessen sitzt sogar ein DITIB-Vertreter, also ein Erdogan-Mann.


Man könnte aber mal fragen, wie viele Rundfunkräte auch Fußballfans (Mitglieder in Fußballvereinen, aktive oder ehemalige Fußballspieler, Besitzer von Abonnements oder Jahreskarten....) sind, und wie sich selbige Vorliebe auf die Programmgestaltung auswirkt.

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"Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“
Sigmund Freud
12.09.2017 17:23 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
BlackWiddow BlackWiddow ist weiblich
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Schröder find ich fachlich exzellent, aber ob diese Kandidatur so ein tolle Sache ist, bezweifle ich.

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Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht. J.-W. v. Goethe, FAUST I (nach einem Buddha-Zitat)
12.09.2017 10:09 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
nicolai nicolai ist männlich
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Meines Erachtens ist Herr Pilz bestrebt, alles aufzusammeln, was in irgendeiner Weise unter dem Obertitel "gemäßigt alternativ" durch die österreichische Politlanschaft kraucht oder zu krauchen gewillt ist und noch nicht von Herrn Kurz mit Beschlag belegt wurde; zweifellos ist, bzw. wäre es erfreulich, wenn sich auch einmal Personen, die sich offen zum Atheismus, bzw. der Gegnerschaft zu den etablierten Religionen bekennen im Parlament befänden, dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, daß bei der Entscheidung, jemanden als seinen gewählten Volksvertreter für eine Legislaturperiode ins Parlament zu entsenden ein wenig mehr in Betracht gezogen werden sollte als das Bekenntnis für oder gegen eine Religion...

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...natürlich hab´ ich leider recht !
12.09.2017 11:46 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
landlerin landlerin ist weiblich
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Ja, mit der Frage "wie hältst du es mit der Religion" traut sich kein Politiker an zu streifen.......Dabei, trau ich mich zu wetten, ist das den meisten Wählern so was von wurscht ob der Kandidat katholisch, Jude, Muslim oder sonstwas ist. Wenn man die Kommentare zu dem was Schönborn absondert in den diversen Foren mit liest, dann sollte man doch meinen dass es vielen reicht dass entweder der seinen Senf dazu gibt, oder was noch ärger ist, gewisse Religionen Ausnahmen von Gesetzen beanspruchen können. Was das Schächten betrifft, so zieht sogar der Volksanwalt den A... ein weil laut Verfassungsgesetz von 1998 die Religion über dem Tierschutz steht.....nun, wie die ÖVP tickt, und auch Kurz tickt oder ticken muß, ist sattsam bekannt. Warum aber die anderen Parteien vor den Religionsgemeinschaften, und vor allen, in die Knie gehen ist mir ein Rätsel.
Landlerin
12.09.2017 16:25 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
Ramon Ramon ist männlich
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Zitat:
Original von landlerin
Ja, mit der Frage "wie hältst du es mit der Religion" traut sich kein Politiker an zu streifen.......Dabei, trau ich mich zu wetten, ist das den meisten Wählern so was von wurscht ob der Kandidat katholisch, Jude, Muslim oder sonstwas ist. Wenn man die Kommentare zu dem was Schönborn absondert in den diversen Foren mit liest, dann sollte man doch meinen dass es vielen reicht dass entweder der seinen Senf dazu gibt, oder was noch ärger ist, gewisse Religionen Ausnahmen von Gesetzen beanspruchen können. Was das Schächten betrifft, so zieht sogar der Volksanwalt den A... ein weil laut Verfassungsgesetz von 1998 die Religion über dem Tierschutz steht.....nun, wie die ÖVP tickt, und auch Kurz tickt oder ticken muß, ist sattsam bekannt. Warum aber die anderen Parteien vor den Religionsgemeinschaften, und vor allen, in die Knie gehen ist mir ein Rätsel.
Landlerin


Warum sollen die Politiker denn über ein Grundrecht (Glaubens-und Weltanschauungsfreiheit) streiten?
Wenn ich, durch ein Grundrecht abgesichert, Christ, Muslim, Buddhist oder Atheist sein kann, muss ich mich auch von Goethe nicht mehr fragen lassen, wie ich es mit der Religion halte.

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"Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“
Sigmund Freud
12.09.2017 17:45 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
landlerin landlerin ist weiblich
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Es geht nicht um Streiten, lieber Ramon, sondern dass es die Politik ist welche Gesetze macht. Oder besser gesagt ob sie überhaupt Vorschläge für Gesetze ein bringt und wie dann das Abstimmungsverhalten im Parlament aus geht. Nachdem in Österreichs Parteienlandschaft bei Gesetzesbeschlüssen der Klubzwang üblich ist muss ohnehin etwas ganz Besonderes passieren dass z.B. die Abstimmung über ein Gesetz frei gegeben wird. Ich habe mir, weil Wetter besch..... die Reden der einzelnen Politiker an gehört als es darum ging das Eherecht insofern zu ändern dass gleichgeschlechtliche Paare eine ehe eingehen können.....interessant was da zu hören gewesen ist. Ein Politiker der ÖVP, inzwischen zum Präsidenten des österreichischen Bauernbundes gemacht, hielt über den Wert der Ehe zwischen Mann und Frau und sonst niemandem, eine Rede welche eher der Predigt eines hardcore konservativen Pfarrers von St. Hintertupfing zuzutrauen gewesen wäre und nicht einem Diplomingenieur der Lebensmitteltechnologie.........es wird in Österreich, und zwar ganz besonders dann, wenn schwarz-blau oder umgekehrt, die künftige Koalition bilden, was zu erwarten ist, nie und nimmer dazu kommen dass die Religionen endlich den Platz bekommen, der ihnen zu steht. Im Vereinsrecht und sonst nirgends...aber auch rot-grün oder ähnliches würde das sich nicht zu tun trauen.
Landlerin
12.09.2017 18:46 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
Ramon Ramon ist männlich
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Zitat:
Original von landlerin
Es geht nicht um Streiten, lieber Ramon, sondern dass es die Politik ist welche Gesetze macht. Oder besser gesagt ob sie überhaupt Vorschläge für Gesetze ein bringt und wie dann das Abstimmungsverhalten im Parlament aus geht. Nachdem in Österreichs Parteienlandschaft bei Gesetzesbeschlüssen der Klubzwang üblich ist muss ohnehin etwas ganz Besonderes passieren dass z.B. die Abstimmung über ein Gesetz frei gegeben wird. Ich habe mir, weil Wetter besch..... die Reden der einzelnen Politiker an gehört als es darum ging das Eherecht insofern zu ändern dass gleichgeschlechtliche Paare eine ehe eingehen können.....interessant was da zu hören gewesen ist. Ein Politiker der ÖVP, inzwischen zum Präsidenten des österreichischen Bauernbundes gemacht, hielt über den Wert der Ehe zwischen Mann und Frau und sonst niemandem, eine Rede welche eher der Predigt eines hardcore konservativen Pfarrers von St. Hintertupfing zuzutrauen gewesen wäre und nicht einem Diplomingenieur der Lebensmitteltechnologie.........es wird in Österreich, und zwar ganz besonders dann, wenn schwarz-blau oder umgekehrt, die künftige Koalition bilden, was zu erwarten ist, nie und nimmer dazu kommen dass die Religionen endlich den Platz bekommen, der ihnen zu steht. Im Vereinsrecht und sonst nirgends...aber auch rot-grün oder ähnliches würde das sich nicht zu tun trauen.
Landlerin


Wenn die Leute etwas (friedlich) ändern wollen, müssen selbige nur zur Wahl gehen und sich politisch engagieren. Mir fällt jetzt keine Epoche ein, wo das einfacher und konfliktfreier möglich gewesen wäre.

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"Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“
Sigmund Freud
12.09.2017 20:37 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Richtig, wählen gehen.....gerade in Österreich ist die Auswahl an Parteien ausreichend.
Landlerin
13.09.2017 09:49 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Zitat:
Original von landlerin
.gerade in Österreich ist die Auswahl an Parteien ausreichend.


Relevant ist aber nicht die Anzahl an "Parteien", sondern die Menge der Alternativen in den einzelnen Programmen sowie die Potenz, bzw. der Wille, dieselben dann auch zu vertreten und/oder durchzusetzen.

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13.09.2017 10:10 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Und wenn man eine Partei wählt damit andere Parteien nichts dazu gewinnen. Denn jede Wahlenthaltung stärkt eher die Großen als die Kleinen.......ist zwar nicht ideal, aber eigentlich die einzige Möglichkeit, um zu zeigen...mit mir nicht. Besonders dreist geht es ja mit den Vorzugsstimmenkandidaten im Wahlkreis. wir haben auch eine nette junge davon auf der Regionalkreisliste. Und die Werbung für sich selber bezahlt diese sicher nicht selber. Um sie sagen wir mal, ins Parlament zu schicken bräuchte sie 30.000 gültige Stimmen, welche sie nie und nimmer zusammen bekommen wird. Aber sagen wir mal, sie bekommt, was möglich ist 2000 Vorzugsstimmen, sind das 2000 Stimmen für ihre Partei......und es wird den Leuten vor gegaukelt man wählt die.....obwohl weitschichtig verwandt, net mit mir...
Landlerin
16.09.2017 10:47 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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So einfach, wie Du das hier formulierst, ist es aber bedauerlicherweise nicht; denn zum einen muß zuerst einmal "wählbares" vorhanden sein, zum anderen sind die diversen Propagandamaschinerien und sonstigen manipulativen Beeinflussungsapparate und -mechanismen, die Wahlentscheidungen in nicht gerade unerheblichem Maße mitbeeinflussen ebenso in Betracht zu ziehen. Die Formulierung "die Leute brauchen ja nur wählen zu gehen" greift einfach nicht genug.
Und auch die Sache mit dem "politischen Engagement" klingt besser, als sie sich dann in der Realität darstellt, erfordern doch überregionale politische Bewegungen, sobald sie etwas größer werden auch finanzielle Aufwendungen in nicht unerheblichem Maße und laufen zudem, sofern sie sich eines etwas größeren Zustromes an "potenziellem Wahlvolk" erfreuen Gefahr, von den bereits etablierten Parteien und Interessensgruppierungen "vereinnahmt" oder aber ins "politische Abseits" gedrängt zu werden, wie man es immer wieder (siehe etwa AfD etc.) beobachten kann...

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13.09.2017 10:05 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Zitat:
Original von nicolai
So einfach, wie Du das hier formulierst, ist es aber bedauerlicherweise nicht; denn zum einen muß zuerst einmal "wählbares" vorhanden sein, zum anderen sind die diversen Propagandamaschinerien und sonstigen manipulativen Beeinflussungsapparate und -mechanismen, die Wahlentscheidungen in nicht gerade unerheblichem Maße mitbeeinflussen ebenso in Betracht zu ziehen. Die Formulierung "die Leute brauchen ja nur wählen zu gehen" greift einfach nicht genug.
Und auch die Sache mit dem "politischen Engagement" klingt besser, als sie sich dann in der Realität darstellt, erfordern doch überregionale politische Bewegungen, sobald sie etwas größer werden auch finanzielle Aufwendungen in nicht unerheblichem Maße und laufen zudem, sofern sie sich eines etwas größeren Zustromes an "potenziellem Wahlvolk" erfreuen Gefahr, von den bereits etablierten Parteien und Interessensgruppierungen "vereinnahmt" oder aber ins "politische Abseits" gedrängt zu werden, wie man es immer wieder (siehe etwa AfD etc.) beobachten kann...


Ach ja, die Wahlfreiheit (mehrere Parteien!) war für Kommunisten schon immer ein Problem.

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16.09.2017 11:08 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
ALO Atheist
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Mag. Eytan Reif von der Initiative Religion ist Privatsache^1 kandidiert auf der Liste Pilz und wird mit dem folgenden Text auf der Website der Liste Pilz vorgestellt:

"Mag. Eytan Reif B.A. (46) wurde in Israel einem Österreicher und einer Deutschen geboren. Der studierte Betriebswirt und Kunstgeschichtler lebt mit seiner Lebensgefährtin und zwei Kindern (10 und 6) im Waldviertel, wo er nach einer 15jährigen Karriere in der Finanzwelt seit zwei Jahren ein Weingut sowie eine Gastronomie betreibt.

Seit Jahren beschäftige ich mich mit einem der größten Schönheitsfehler der Demokratie in Österreich, nämlich der Verfilzung von Staat und Religion. Die Folgen dieser verfassungsrechtlich bedenklichen Verbindung von „Thron und Altar“ reichen von der systematischen Diskriminierung der Konfessionsfreie in Österreich – immerhin ein Fünftel der Bevölkerung – über eine vollkommen fehlgeleitete „Integration mittels Religion“ bis hin zu einem entwürdigenden Verbot der Sterbehilfe am Lebensende. Wenn der Staat eine bestimmte Weltanschauung bevorzugt und somit bestimmte Personen diskriminiert, stellt er nicht nur das Grundrecht auf Weltanschauungsfreiheit, sondern das gesamte demokratische Gefüge infrage.

Ob aus Überzeugung, aus billigem politischen Kalkül oder infolge erfolgreicher Lobbyarbeit hat sich bisher jedoch keine einzige Parlamentspartei klar und nachhaltig für eine grundlegende Trennung von Staat und Religion ausgesprochen. Mit der Liste Pilz dürfte aber erstmals eine politische Kraft entstanden sein, die, infolge ihrer Unabhängigkeit und der Unabhängigkeit ihrer Kandidaten, für einen neuen Stil im Parlament steht. Und mehr Fairness und Sachpolitik könnte Österreich durchaus vertragen.
"^2


Zitat aus Wikipedia: "Nach entsprechenden Berechnungen des Zentralrates der Konfessionsfreien leben gegenwärtig etwa 2,4 Millionen Menschen ohne Religionsbekenntnis mit einem Bevölkerungsanteil von rund 29 % in Österreich."^3


Diese Zahlen wurden für das Jahr 2014 erstellt; der Anteil an Konfessionsfreien in Österreich von 29,3 Prozent^4 - das ist der genaue Wert - lässt sich im Jahr 2017 mit rund 30 Prozent angeben.

Wenn Mag. Eytan Reif davon spricht, dass "sich bisher jedoch keine einzige Parlamentspartei klar und nachhaltig für eine grundlegende Trennung von Staat und Religion ausgesprochen"^5 habe, so stellt sich einerseits die Frage, warum das österreichische Parlament beinahe ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher gleichsam im Regen stehen lässt, und andererseits haben nun angesichts der anstehenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 rund 2,5 Millionen konfessionsfreie Österreicherinnen und Österreicher zu entscheiden - 2014 gab es 2.490.369 Konfessionsfreie -,^6 welcher Partei sie mit ruhigem Gewissen ihre Stimme geben können und ob von ihnen überhaupt eine Partei mit der Aussicht, im Parlament vertreten zu sein, als wählbar eingestuft werden kann.

Wenn man den Anteil an Nichtwählerinnen und Nichtwählern in Österreich - ca. ein Drittel der Wahlberechtigten - deutlich reduzieren möchte - und nicht nur der Bundespräsident wünscht sich das -, dann wird man im parlamentarischen Diskurs um das Thema "Trennung von Staat und Religion" nicht herumkommen.

Die Liste Pilz, welche die Trennung von Staat und Religion thematisiert, liegt inzwischen bei Wahlumfragen zwischen 4 und 7 Prozent und bei manchen Wahlumfragen vor den Grünen und den Neos.^7 Für die Liste Pilz liegt der Einzug ins österreichische Parlament also in unmittelbarer Reichweite. Dennoch müssen die drei Kleinparteien - Grüne, Neos, Liste Pilz - die Vier-Prozent-Hürde erst einmal überspringen.


^1 http://www.religion-ist-privatsache.at
^2 http://listepilz.at/eytan-reif
^3 http://de.wikipedia.org/wiki/Konfessions....C3.96sterreich
^4 http://www.konfessionsfrei.at/?page_id=1255
^5 http://listepilz.at/eytan-reif
^6 http://www.konfessionsfrei.at/?page_id=1255
^7 http://neuwal.com/wahlumfragen

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