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nicolai nicolai is a male
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Je suis Paris (welch ein Unsinn, niemand "ist" eine Stadt) hört, sieht und liest man neuerdings überall in der "aufgeklärten Welt", wohl in Anlehnung an "Je suis Charlie".
Schmerzlich vermisse ich allerdings ein "Je suis Jyllandsposten", denn bereits damals, anno 2005, hat die "islamische Welt" (angeblich, etwas denkfreudigere Mitbürger sind sich sehr wohl darüber im klaren, daß die damaligen "Proteste" von einigen extremistischen Interessensgruppen instrumentalisiert und gesteuert wurden und beileibe nicht die "islamische Welt" wiederspiegeln) gezeigt, was sie von uns, den doch eher säkularisierten, zivilisierten und demokratischen Bürgern Europas und der "Ersten Welt" hält : Wir haben uns zu unterwerfen, unter religiöse, kulturelle und vor allem antiquierte Vorstellungen, wie sie im Islam (allerdings auch, wie man bei genauerer Betrachtung ziemlich leicht erkennen kann, in den "christlichen" und anderen Religionen) vorherrschen.

Damals hätte ein Aufschrei der Empörung durch Mitteleuropa gehen müssen, hätte man die Brandschatzung der diversen Botschaften mit Abbruch jeglicher diplomatischer Beziehung beantworten müssen, Demonstrationen in "westlichen" Ländern verbieten und "Notstände ausrufen" müssen, nicht erst jetzt und heute.
Was aber ist geschehen ? Die "erlauchten Oberhäupter" aus Politik und Diplomatie sind auf dem Bauche und Entschuldigung heischend herumgerobbt, haben Prozesse wegen "Blasphemie" und "Religionsverächtlichmachung" stattfinden lassen, Redakteure wurden gefeuert, klare Brüche nationalen und internationalen Rechts mit "religiöser Empörung" entschuldigt, usw. usf.
In Großbritannien hat man ein paralleles Rechtssystem zugelassen, nämlich das der "Shariah"; islamistische Haßprediger können und dürfen in beinahew allen europäischen Ländern unverblümt zum Djihad aufrufen und die "wahren Gläubigen" darin bestärken, europäisches Recht, europäische Normen und Wertvorstellungen als "nicht islamkonform" zu ignorieren oder gar zu opponieren, in den Medien salbadern bärtige Imame und kopftuchtragende Muslimas von einer "Religion des Friedens", und wer immer dagegen auftritt, wird als "rechtsradikal" und/oder "fremdenfeindlich" diskriminiert.
Immerhin, das Spiel ist ja nicht neu; seit zweitausend Jahren haben uns die christlichen Kirchen mit annähernd den selben Taktiken darauf konditioniert, jede noch so grausige Untat, jegliches Verbrechen gegen Menschlichkeit und Menschenwürde, gegen die Freiheit und Demokratie und was auch immer die humanistische Ansicht von einer "lebenswerten Gesellschaft" sonst noch ausmachen mag durch ein "deus vult" als gerechtfertigt anzusehen. Und auf diesem Nährboden gedeiht die derzeitige Kultur des Djihadismus, des extremistischen Islamismus hier in Europa glänzend.
Brutale Gewalt, Terrorismus erfordert klare und konkrete Gegenmaßnahmen und -strategien, erfordert Solidarisierung nicht erst nach hunderten Toten, sondern bereits im Vorfeld, erfordert eine geschlossene, einheitliche Front von Menschen, die bereit sind, die mit viel Blut und Schweiß und Tränen einst erkämpften Grenzen ihres gesellschaftlichen Selbstverständnisses auch zu verteidigen, erfordert aber auch mehr Egoismus statt dekadenter Überzivilisiertheit, und die Bereitswchaft, gegebenenfalls Opfer zu bringen.
Ich gehe hier mit jenem/jener user/in" konform, der/die vor einigen Wochen verlauten ließ, man solle sich die Methoden der russischen "Intervention" anläßlich der Entführung einiger russischer Botschaftsangehöriger zum Vorbild nehmen - Terrorismus bekämpft man nicht mit klugen Sprüchen, heuchlerischem appeasment oder "Rechtsstaatlichkeit", Terrorismus bekämpft man mit gezieltem Gegenterror (und nicht mit Luftbombardements von mehrheitlich doch "Zivilisten").
Hätte man die jetzigen "Maßnahmen" (des französischen Ausnahmezustandes) bereits vor Jahren angewandt, Haßprediger inhaftiert oder ausgewiesen, die "Rechtsstaatlichkeit" in einigen Fällen gezielt beiseite gelassen, so wäre den Parisern vielleicht einiges erspart geblieben.
Religionsfreiheit recht und gut - aber sie darf nicht dazu führen, daß unter ihrem Deckmantel Rechtsbrüche begangen werden, legitimiert werden.
Es gibt - so ungern ich dies anführe, kein "verbrieftes Recht" auf "Menschenrechte", solche werden gewährt; es gibt bestenfalls eine "Übereinkunft", eine allgemein festgelegtes "Menschenrecht" zu akzeptieren, und gerade die "Freiheit der Religion" sollte in dieser "Übereinkunft" genauestens neu überdacht werden. Und spätestens dort, wo sie den anderen "Rechten" und "Freiheiten" im Wege steht gestrichen werden.

Je suis nicolai, und das ist mir völlig ausreichend...

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20.11.2015 22:16 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
Ramon Ramon is a male
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Das war und ist doch nur ein Akt der Solidarität. Wobei ich ja ohnehin öfter ein "Nous sommes Paris" oder "Nous sommes unis" gehört oder gelesen habe.

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"Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“
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21.11.2015 08:24 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Und was zum §$%§§ =)(/&§%& ist das für eine Religion, die im Leben ihrer Kinder keinen Wert mehr sieht sondern nur mehr in deren Tod? Und was muss in der Sozialisation dieser Kinder passiert sein, dass dies überhaupt möglich ist? Das macht mich ratlos.

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Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht. J.-W. v. Goethe, FAUST I (nach einem Buddha-Zitat)
21.11.2015 18:43 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Wir dürfen eine Sache nicht vergessen:
Der IS beherrscht ein Gebiet in dem so viele Menschen leben wie in Österreich. Er kontrolliert dort das Schulsystem und bildet die nächste Jihadistengeneration heran.

Wenn der IS jetzt nicht zerstört wird, dann haben wir in 15 Jahren folgende Situation:
1)Statt Zehntausender Jihadisten sind es Hunderttausende
2)Diese Leute sind bereits im Gesellschaftssystem des IS aufgewachsen, haben sein Wertesystem verinnerlicht und sind 10 mal gefährlicher.

Der IS kann aber ohne Bodenoffensive nicht zerstört werden, jedoch sind weder die Araber, noch die Europäer noch die Amerikaner bereit ihre Soldaten in einem Bodenkampf zu opfern.
Und die Zahl der westlichen Atheisten/innen und Freidenker/innen, die bereit sind in den Kampf zu ziehen dürfte sehr überschaubar sein.
Somit werden wir wohl oder übel mit dem Islamischen Staat leben lernen müssen.

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Ich zweifle, also denke ich.
21.11.2015 22:33 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Original von marven
Der IS kann aber ohne Bodenoffensive nicht zerstört werden, jedoch sind weder die Araber, noch die Europäer noch die Amerikaner bereit ihre Soldaten in einem Bodenkampf zu opfern.


Soso, sind sie also "nicht bereit"...
Dann würde vielleicht, da ja ohnehin soviel von "Werten" und "eigentlichen Bedeutungen" (und besonders gerne gerade von unberufener Seite) herumgefaselt wird, ein wenig Rückbesinnung auf gewiße "Grundlagen" helfen :
Der Beruf des Soldaten ist es, möglichst effizient Leute zu töten, bzw. deren Tötung zu unterstützen, und dabei zweifellos auch dem Risiko ausgesetzt zu sein, selbst dabei getötet (oder verwundet, etc.) zu werden. Dafür, und nicht zuletzt auch für ebendieses "Risiko" wird er/sie bezahlt, und das zumeist nicht gerade schlecht.
Ein (Berufs-)Soldat, der damit "Probleme" hat, hat seinen Beruf verfehlt und sollte diesen schleunigst wechseln; ebenso wie eine Öffentlichkeit, die sich weigert, diese simple Wahrheit zu akzeptieren ehebaldigst ihre "Begriffsbestimmungen" und "politisch korrekten" Definitionen zu überdenken und korrigieren hat.
Panzer baut man nicht, weil sie "ästhetisch" sind, sondern um Leute damit umzubringen, und Gewehre trägt man nicht mit sich herum, weil sich das auf Paraden gut macht oder nur, um sie täglich zu putzen.
Auch einen Bäcker bezahlt man nicht6 dafür, daß er eine hübsche weiße Schürze trägt, sondern dafür, daß er Brot und Semmeln bäckt; und daß er dafür zumeist um 02:00 Uhr zu arbeiten beginnen muß ist eben Teil seines Berufes. Und Soldaten sterben eben gelegentlich im Kampf...
Dies ist kein "Loblied des Militarismus", auch keine "Aufforderung zu Krieg und Heldentum", sondern schlicht und einfach eine Tatsache; ebenso wie man sich keine Armeen ausbildet, ausrüstet und hält, um die Kasernen nicht einfach leerstehen zu lassen, sondern um "Kriege zu führen", oder, mit etwas mehr Nonchalence ausgedrückt, "für den Kriegsfall vorbereitet zu sein". Armeen bestehen nun aber einmal aus Soldaten; für den Rest, siehe weiter oben...

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22.11.2015 05:35 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
marven marven is a male
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Nein, das stimmt nicht.
Armeen sind bewaffnet um eine unmittelbare Gefahr für das eigene Staatsgebiet abwehren zu können.
In ein anderes Land gehen und dort Krieg führen ist etwas ganz anderes.
Problematisch wird es natürlich, wenn präventiv etwas getan werden muss.

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22.11.2015 08:02 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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quote:
Original von marven
Nein, das stimmt nicht.
Armeen sind bewaffnet um eine unmittelbare Gefahr für das eigene Staatsgebiet abwehren zu können.


Was soll der Unsinn ?
Es gibt keine "Verteidigungskriege", und keine "friedlichen Armeen". Bewaffnete Macht stellt immer eine "Gefahr" und "Bedrohung" für irgend jemand anderen dar, ob mittelbar oder unmittelbar...
Jede "Waffe" impliziert automatisch die Bedrohungs- und Tötungsoption, sonst wäre sie nutz- und sinnlos; und es gibt keine "unbewaffneten Armeen".
Deine Argumentation könnte geradezu von Orwell´s "Miniwahr" konzipiert worden sein, auch wenn sie nur allzu gerne in der einen oder anderen Variante ständig verwendet wird, das sogenannte "Gleichgewicht des Schreckens" des "Kalten Krieges" stellt ein schönes Beispiel dafür dar.
Die "eigene bewaffnete Macht", die durch die "Abwehr" einer "Bedrohung", bzw. die Option dazu gerechtfertigt erscheint stellt automatisch wieder eine "Bedrohung" für jeden anderen (jedes andere "Staatsgebiet") dar und "rechtfertigt" somit, selbe "Begründung", erst die "Existenz" der möglichen "Bedrohung" durch diesen; was ein "circulus vitiosus" (Teufelskreis) ist, ist Dir hoffentlich bekannt.

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22.11.2015 13:44 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Original von nicolai

Was soll der Unsinn ?
Es gibt keine "Verteidigungskriege", und keine "friedlichen Armeen". Bewaffnete Macht stellt immer eine "Gefahr" und "Bedrohung" für irgend jemand anderen dar, ob mittelbar oder unmittelbar...
Jede "Waffe" impliziert automatisch die Bedrohungs- und Tötungsoption, sonst wäre sie nutz- und sinnlos; und es gibt keine "unbewaffneten Armeen".
Deine Argumentation könnte geradezu von Orwell´s "Miniwahr" konzipiert worden sein, auch wenn sie nur allzu gerne in der einen oder anderen Variante ständig verwendet wird, das sogenannte "Gleichgewicht des Schreckens" des "Kalten Krieges" stellt ein schönes Beispiel dafür dar.
Die "eigene bewaffnete Macht", die durch die "Abwehr" einer "Bedrohung", bzw. die Option dazu gerechtfertigt erscheint stellt automatisch wieder eine "Bedrohung" für jeden anderen (jedes andere "Staatsgebiet") dar und "rechtfertigt" somit, selbe "Begründung", erst die "Existenz" der möglichen "Bedrohung" durch diesen; was ein "circulus vitiosus" (Teufelskreis) ist, ist Dir hoffentlich bekannt.


Nach Deiner Logik müssten wir also hier nur alle Waffen vernichten, dann würde auch der Terrorismus und der IS verschwinden?. Auch wenn wir, was den Terrorismus anbelangt, schon wesentlich höhere Opferzahlen hatten, denke ich nicht, dass wir ganz auf Waffen und militärische Einsätze werden verzichten können. Leider.
Und was Orwell, anbelangt, so kann man seinen Utopien zumindest nicht vorwerfen, er hätte darin seine Protagonisten mit Nachrichten und Bildern überlastet oder überfordert.

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Nach "meiner Logik" stellt jegliche "bewaffnete Macht" allein durch ihre Existenz bereits die "Bedrohung" jeglicher anderen "Macht" dar, wie "defensiv" sie sich auch gebärden mag.
Und nirgendwo erwähne ich einen "einseitigen Pazifismus".
Und eine "Bedrohung der Staatsgrenzen" kann ich im "Terrorismus" auch nicht erkennen; der IS stellt eine solche erst dar, seit er sich als "Staatswesen" konzipiert hat, bzw. sich als solches darzustellen versucht.
"Terroristische Einzelkämpfer" haben keine "Staatsgrenze" oder ein "Staatsgebiet", sind kein "Staat", keine "fremde Macht".
Terroristen und Guerilla bekämpft man auch nicht mit Armeen (jedenfalls nicht erfolgreich), man bekämpft Armeen, strukturierte Staatswesen mit Armeen.
So wie übrigens "Atheisten" auch keine "Religion" haben, bzw. "Angehörige einer solchen sind".

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22.11.2015 17:05 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Original von nicolai
Nach "meiner Logik" stellt jegliche "bewaffnete Macht" allein durch ihre Existenz bereits die "Bedrohung" jeglicher anderen "Macht" dar, wie "defensiv" sie sich auch gebärden mag.
Und nirgendwo erwähne ich einen "einseitigen Pazifismus".
Und eine "Bedrohung der Staatsgrenzen" kann ich im "Terrorismus" auch nicht erkennen; der IS stellt eine solche erst dar, seit er sich als "Staatswesen" konzipiert hat, bzw. sich als solches darzustellen versucht.
"Terroristische Einzelkämpfer" haben keine "Staatsgrenze" oder ein "Staatsgebiet", sind kein "Staat", keine "fremde Macht".
Terroristen und Guerilla bekämpft man auch nicht mit Armeen (jedenfalls nicht erfolgreich), man bekämpft Armeen, strukturierte Staatswesen mit Armeen.
So wie übrigens "Atheisten" auch keine "Religion" haben, bzw. "Angehörige einer solchen sind".


Wenn es, wenn wir von der Unterscheidung zwischen Terrorismus und feindlichen Armeen reden, so einfach wäre, wie Du behauptest, dann müssten die Methoden, die bei der Bekämpfung der RAF angewandt wurden, auch bei den IS-Terroristen erfolgreich sein. Nur seh ich da, schon beim Vergleich zwischen IRA und RAF, so gewaltige Unterschiede, dass eine veraltete Klassifizierung, die mit veralteten Maßnahmenkatalogen (T-Terrorismus / A-Armeen.....und wie wir dann vorgehen müssen) arbeitet, wenn es um den IS geht, nicht weit kommen wird.

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22.11.2015 17:24 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Original von nicolai
Nach "meiner Logik" stellt jegliche "bewaffnete Macht" allein durch ihre Existenz bereits die "Bedrohung" jeglicher anderen "Macht" dar, wie "defensiv" sie sich auch gebärden mag.
Und nirgendwo erwähne ich einen "einseitigen Pazifismus".
Und eine "Bedrohung der Staatsgrenzen" kann ich im "Terrorismus" auch nicht erkennen; der IS stellt eine solche erst dar, seit er sich als "Staatswesen" konzipiert hat, bzw. sich als solches darzustellen versucht.
"Terroristische Einzelkämpfer" haben keine "Staatsgrenze" oder ein "Staatsgebiet", sind kein "Staat", keine "fremde Macht".
Terroristen und Guerilla bekämpft man auch nicht mit Armeen (jedenfalls nicht erfolgreich), man bekämpft Armeen, strukturierte Staatswesen mit Armeen.
So wie übrigens "Atheisten" auch keine "Religion" haben, bzw. "Angehörige einer solchen sind".


Ach ja, bei den Atheisten und den Religionen stimme ich Dir natürlich zu. Lachen

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22.11.2015 17:26 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Das hängt doch von der Zielsetzung ab.
Die ETA hat die Grenzen Spaniens bedroht, einfach deshalb weil sie das Baskenland losreißen wollte.
Und das Beispiel Ruanda zeigt, man braucht keine klassische Armee um einen Völkermord zu veranstalten, Buschmesser genügen. Es ist also vielmehr die pure Existenz anderer Menschen bzw. allgemeiner anderer Lebewesen, die eine potentielle Bedrohung darstellen.

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22.11.2015 19:57 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Du scheinst einige Jahrhunderte verschlafen zu haben.
Es gibt das Völkerrecht und eine geistige Weiterentwicklung, die sich auch in der Umbenennung der Kriegsministerien in Verteidigungsministerien widerspiegelt.
Willkommen im 21. Jahrhundert.

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22.11.2015 19:42 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Wie im alten Rom sind wir dekadent, faul, satt und zufrieden - die Hungrigen und Besitzlosen haben nichts mehr zu verlieren, wir hingegen alles.
Man sollte aus der Geschichte lernen.

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22.11.2015 08:09 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Es sind aber nicht die Hungrigen und Besitzlosen, die den IS geformt haben.

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22.11.2015 19:45 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Und was zum §$%§§ =)(/&§%& ist das für eine Religion, die im Leben ihrer Kinder keinen Wert mehr sieht sondern nur mehr in deren Tod? Und was muss in der Sozialisation dieser Kinder passiert sein, dass dies überhaupt möglich ist? Das macht mich ratlos.

Wenn du dir die Geschichte anschaut, wirst die erkennen, dass das für alle (abrahamistischen) Religionen eher der Normalzustand ist, als etwas außergewöhnliches. In unserer Weltgegend ist die Religion nur durch die Aufklärung in die Schranken gewiesen worden.

Ohne einer islamischen Aufklärung, leider kann sowas nur von innen kommen, wird die Welt diese Problematik nicht loswerden.

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23.11.2015 05:12 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Stimmt so nicht. Christliche Selbstmordattentäter sind seltener.

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Aber der heilige Krieg (deus volt) ist nicht so viel anders. Und das Märtyrertum des Christentums ist im Islam eigentlich nur um den Tod Anderer erweitert worden.

Für dieses Idiotentum war, ist und wird ein Leben niemals soviel Wert haben, wie der "einzig wahre Glauben" Wut Sauer

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24.11.2015 02:07 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Die Singularität des islamistischen Selbstmordattentäters ist ein Fakt.

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Seh´ ich nicht so - diese Leute sind keine "einsamen Wölfe", die nach langer und reiflicher Meditation im stillen Kämmerlein endlich beschließen, daß sie jetzt plötzlich vermittels eines Selbstmordanschlages die Welt verändern müssen, sondern sie sind durchaus eingebunden in diverse Gemeinschaften, lange und gründlich indoktriniert und auch "gehirngewaschen" sowie ausgerüstet und natürlich mißbraucht von allerlei sinistren "Hintermännern"; vergleichbar eher mit den japanischen Kamikazepiloten des zweiten Weltkriegs oder den Mördern der NSU als beispielsweise mit Anders Brejvik oder den Amokläufern von Columbine.

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24.11.2015 20:29 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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