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Freidenker Community » Freidenkerthemen » Pressemitteilungen » 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017
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 Und wir wissen, was von politischen Umfragen zu halten ist. ALO Atheist 29.09.2017 13:16
 RE: Und wir wissen, was von politischen Umfragen zu halten ist. landlerin 01.10.2017 19:23
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 BlackWiddow 29.09.2017 13:50
 Dirty Campaigning ALO Atheist 29.09.2017 14:16
 RE: Dirty Campaigning Ramon 29.09.2017 17:48
 Dirty Campaigning II ALO Atheist 06.10.2017 13:15
 Wahlausgang bringt zwei große Gewinner ALO Atheist 15.10.2017 18:00
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 17.10.2017 10:04
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 ALO Atheist 17.10.2017 11:54
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Pallas Athene 17.10.2017 16:44
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 ALO Atheist 17.10.2017 21:37
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Ramon 19.10.2017 11:10
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 landlerin 18.10.2017 20:31
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 Pallas Athene 18.10.2017 23:41
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 landlerin 19.10.2017 20:02
 Peter Pilz überlegt noch bis Mittwoch ALO Atheist 06.11.2017 11:05
 RE: 30 Prozent Konfessionsfreie und keine Partei? Zur österreichischen Nationalratswahl am 15.10.2017 BlackWiddow 06.11.2017 11:27
 Lückenlose Aufklärung ist angesagt ALO Atheist 06.11.2017 20:54
 Trennung von Staat und Religion? Aber woher denn? ALO Atheist 11.11.2017 17:43

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ALO Atheist
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Themenstarter Thema begonnen von ALO Atheist
Pfeil Und wir wissen, was von politischen Umfragen zu halten ist. antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

Die deutsche Bundestagswahl hat wieder gezeigt, dass am Wahlabend sämtliche Umfragewerte Schnee von gestern sind und für Sieg oder Niederlage ausschließlich das zum Vergleich herangezogene vergangene Wahlergebnis ausschlaggebend ist. Die Umfragen sind dann alle vergessen.

Bei der aktuellsten repräsentativen Umfrage zur österreichischen Nationalratswahl am 15. Oktober 2017, die am 28.09.2017 abgeschlossen und heute präsentiert wurde, kommt die ÖVP auf 33 Prozent, die FPÖ auf 26 Prozent, die SPÖ auf 24 Prozent, kommen die Neos auf 6 Prozent, die Grünen auf 4 Prozent und liegt die Liste Pilz ebenfalls bei 4 Prozent.^1

Bei der letzten Nationalratswahl in Österreich am 29. September 2013 gab es - zur Erinnerung - folgendes Endergebnis:^2

SPÖ: 26,8 %
ÖVP: 24,0 %
FPÖ: 20,5 %
Grüne: 12,4 %
Neos: 5,0 %


Nur an diesem letzten Ergebnis - eine Selbstverständlichkeit - wird ab dem Wahlabend in sämtlichen Medien jede der Parteien gemessen werden, nur daraus resultieren Sieger und Verlierer, und welche Umfrage wie weit daneben lag, interessiert dann keinen mehr.


^1 Siehe http://www.oe24.at/oesterreich/politik/w...fwind/301587172
^2 Siehe http://wahl13.bmi.gv.at

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29.09.2017 13:16 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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RE: Und wir wissen, was von politischen Umfragen zu halten ist. antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

In Österreich, zumindest in meiner 2000 Einwohner Gemeinde dominiert derzeit die Farbe Türkis. Während alle anderen wahlwerbenden Parteien es bei den sattsam bekannten Plakaten belassen, hängen an jeder möglichen und unmöglichen Stelle inzwischen Transparente 2 mal 1 m mit den Konterfeis samt allgemein plätzigen Sprüchen von jenen Kandidaten welche nun mal so viele wie nur möglich Vorzugsstimmen für die ÖVP holen sollen. Denn wenn jemand Vorzugsstimme an die netten Kandidaten abgibt weil er sie gern mag und die ÖVP oder sonst eine Partei gar nicht zu wählen gedenkt, der hat den Kandidaten geschmeichelt, nicht mehr, aber dadurch der Partei eine Stimme geschenkt. Und das, einzig das ist Sinn und Zweck der Vorzugsstimmerei Augen rollen
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01.10.2017 19:23 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Ich fürchte, dass die Neos, Grüne und Pilz um ihren Einzug ins Parlament sehr bangen müssen und es keine Regierung ohne Blaue geben wird.
Austria quo vadis?

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29.09.2017 13:50 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Themenstarter Thema begonnen von ALO Atheist
Pfeil Dirty Campaigning antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

Quo vadis, Austria?

Gestern haben der amtierende Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und die amtierende Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) dem amtierenden österreichischen Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres und aktuell Vorsitzenden der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie Bundesparteiobmann der ÖVP Sebastian Kurz über die Medien mitteilen lassen, "Schwachsinn" zu reden.^1 Würde ein Normalbürger öffentlich zu einer derart primitiven und aggressiv provozierenden Wortwahl greifen, müsste er sich wohl den Vorwurf der Verbreitung von Hass gefallen lassen, was in Österreich im Übrigen verboten und gerichtlich strafbar ist. Aber wahrscheinlich meinen Politiker_innen, sich im rechtsfreien Raum zu bewegen und für Heranwachsende keine Vorbildfunktion ausüben zu müssen. Schließlich ist es ihnen auch gelungen, in Österreich das Dirty Campaigning salonfähig zu machen, setzen sich dabei aber gerne die Unschuldsbrille auf, so nach dem Motto: Ich hab's nicht erfunden.^2


Siehe http://diepresse.com/home/innenpolitik/n...werfen-Kurz-vor
Vgl. http://diepresse.com/home/innenpolitik/n...rty-Campaigning

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29.09.2017 14:16 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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RE: Dirty Campaigning antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

Zitat:
Original von ALO Atheist
Quo vadis, Austria?

Würde ein Normalbürger öffentlich zu einer derart primitiven und aggressiv provozierenden Wortwahl greifen, müsste er sich wohl den Vorwurf der Verbreitung von Hass gefallen lassen, was in Österreich im Übrigen verboten und gerichtlich strafbar ist. Aber wahrscheinlich meinen Politiker_innen, sich im rechtsfreien Raum zu bewegen und für Heranwachsende keine Vorbildfunktion ausüben zu müssen. Schließlich ist es ihnen auch gelungen, in Österreich das Dirty Campaigning salonfähig zu machen, setzen sich dabei aber gerne die Unschuldsbrille auf, so nach dem Motto: Ich hab's nicht erfunden.^2


Dein Normalbürger, der sich medial gerne empört, hat doch seine Accounts (Twitter, Facebook ...) auch nur, um ungestraft seine Artgenossen beleidigen zu können. Die Vorbildfunktion hat auch da immer nur der andere.

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29.09.2017 17:48 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Pfeil Dirty Campaigning II antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

Der ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz hat heute scharfe Kritik an der SPÖ geübt und der SPÖ nicht nur vorgeworfen, Dirty Campaigning um viel Geld nach Österreich geholt zu haben, sondern sich auch jetzt noch, wo die Partei im eigenen Dirty-Campaigning-Sumpf zu versinken droht, durch Dirty Campaigning und Lügen auszeichnen zu müssen.^1 Wer im Dreck liegt - wir kennen den Spruch -, kann nur noch mit Dreck um sich werfen. Die letzten Umfragen^2 deuten jedenfalls darauf hin, dass es bei der SPÖ insofern zu einem Verjüngerungsprozess kommen könnte, als sie am 15. Oktober plötzlich als politischer "Teenager"^3 dastehen könnte.


^1 Siehe http://www.oe24.at/oesterreich/politik/wahl2017/oevp/Silberstein-Eklat-Jetz
t-wehrt-sich-Sebastian-Kurz/302760994

^2 Siehe http://neuwal.com/wahlumfragen
^3 Laut http://neuwal.com/wahlumfragen könnte die SPÖ auf 19 Prozent abrutschen.

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06.10.2017 13:15 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Themenstarter Thema begonnen von ALO Atheist
Pfeil Wahlausgang bringt zwei große Gewinner antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

Wie es vor dem amtlichen Endergebnis, das für Donnerstag erwartet wird, aussieht, gibt es bei der Nationalratswahl 2017 drei Gewinner, zwei Stagnierende und einen Verlierer.

Die Gewinner:

Die ÖVP unter Sebastian Kurz mit einem Plus von etwa 7 Prozent ist der klare Wahlsieger, damit steht der nächste Bundeskanzler so gut wie fest.

Die FPÖ liegt nun mit einem Plus von etwa 6 Prozent mit der SPÖ beinahe gleich auf.

Die Liste Pilz dürfte aus dem Stand den Einzug ins Parlament schaffen. Respekt!

Die Stagnierenden:

Die SPÖ hat das schlechteste Wahlergebnis in der Parteigeschichte aus dem Jahr 2013 bestätigt und wurde beinahe drittstärkste Partei. Bei einem Zuwachs von nur 0,1 Prozent dürfen sie sich nicht als Sieger fühlen, denn Sieger sehen anders aus.

Die Neos gewinnen minimal dazu, etwa 0,1 Prozent, und bleiben weiterhin eine Kleinstpartei.

Die Verlierer:

Die Grünen verlieren über zwei Drittel ihrer Wähler_innen, schaffen voraussichtlich die Vier-Prozent-Hürde nicht und fliegen nach derzeitigem Stand aus dem Parlament.

Fazit:

Parteien, welche die Unternehmen finanziell entlasten möchten, um mehr Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft zu ermöglichen, haben gewonnen; Parteien, welche die Unternehmer_innen links liegen ließen und vornehmlich ans Abkassieren dachten, wurden von den Wählerinnen und Wählern abgestraft. Etwa 31 Prozent der Österreicher_innen wählten Sebastian Kurz und seine ÖVP, nicht die alte ÖVP, die womöglich auf unter 20 Prozent abgestürzt wäre; die übrigen Parteien wurden an ihren "Leistungen" der letzten vier Jahre gemessen. Ansagen, Versprechungen und Anbiederungen im Wahlkampf wurden von den Wählerinnen und Wählern kaum ernst genommen und vorzugsweise als Heucheleien und Lügen entlarvt. Die Wähler_innen lassen sich inzwischen bei all den vergangenen und nicht vergessenen Lügen der Politiker_innen nicht mehr verarschen - auch das ist eine Erkenntnis dieses Wahlergebnisses. Und man muss es noch einmal sagen: Die alte ÖVP wäre heute gnadenlos abgestürzt. Wenn Sebastian Kurz als Kanzler die in ihn von 31 Prozent der Wähler_innen gesetzten hohen Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllen sollte, ist er bald weg vom Fenster. Das geht alles sehr schnell heutzutage. So einen "Bonus" kann auch ein 31-Jähriger, der vielleicht noch nicht ganz trocken hinter den Ohren ist, schnell verspielen. Wenn die Kommentatorinnen und Kommentatoren diverser Fernsehanstalten bei ihrer Wahlanalyse so gerne auf den Wahlkampf zu sprechen kommen, so sei daran erinnert, dass den unsäglichen Wahlkampf ohnehin kaum jemand ernst genommen hat, denn die Parteien wurden von den Wählerinnen und Wählern, bis auf den Sonderfall ÖVP, an ihrer Politik der letzten vier Jahre gemessen. Bei vielen Gesprächen, die ich in den letzten Wochen mit den unterschiedlichsten Menschen geführt habe, hat sich immer wieder herausgestellt, dass diejenigen, die Sebastian Kurz ihre Stimme geben, definitiv niemals die FPÖ wählen würden und sich Schwarz-Blau auch nicht wünschen. Sollte Sebastian Kurz daher die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, so könnte das Pendel wieder Richtung SPÖ schwingen. Einen Rechtsruck sehe ich nicht, vielmehr die logische Konsequenz aus dem Versagen der rot-schwarzen Regierung. Die "Flüchtlingspolitik" spielt bei den Menschen kaum bis gar keine Rolle, die Themen lauten Entlastung von Unternehmen, Arbeitsmarkt, Lohndumping, Bildungssystem, Verwaltungsreform und Wohnungsmarkt.

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Hoffentlich geht die SPÖ in die Opposition, und lässt sich von der Kurz-Partei, die sich von der FPÖ die Themen (eigentlich hat die FPÖ ja nur ein Thema) hat diktieren lassen, nicht zu einer Koalition überreden. Einen Vorteil hätte eine solch schwarz-blaue Koalition dann doch: Die Staatsanwaltschaften, die mit den (kriminellen) Hinterlassenschaften der letzten schwarz-blauen Regierung betraut wurden, könnten nahtlos ihre Arbeit wieder aufnehmen. Aber Hauptsache, dass sich die Bevölkerung nicht verarschen lässt ..... denn so wählt man, wenn man aus der Geschichte etwas gelernt hat. Augenzwinkern lachmitot Augenzwinkern

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17.10.2017 10:04 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Das mag in deutschen Medien so gesehen werden, aber warten wir zunächst einmal die Sondierungsgespräche ab, die in der Vergangenheit - 1999 - schon eine sonderbare Eigendynamik entwickelt hatten. Damals hatte sich die SPÖ (Klima) mit der FPÖ (Haider) bereits auf eine Koalition geeinigt, dann legte ein SPÖ-Funktionär ein Veto ein und brachte seine Partei schließlich in die Opposition und Schwarz-Blau in die Regierung. Ich selbst hatte vor, die Liste Pilz zu wählen, musste aber auch am Sonntag länger arbeiten und kam nicht mehr dazu.

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17.10.2017 11:54 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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https://kurier.at/politik/inland/wahl/nr...ter/292.598.463
„Auch für die ÖVP in den Nationalrat einziehen wird via Vorzugsstimmen Gudrun Kugler, eine christliche Aktivistin, die gegen gleiche Rechte für Homosexuelle kämpft – und fordert, dass christliche Standesbeamte auch eine eingetragene Partnerschaft aus Glaubensgründen ablehnen dürfen. Sie hat die „Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa“ und die christliche Partnervermittlungsbörse „Kathtreff“ gegründet“.

Ihr Ehemann, Martin Kugler war jahrelang Pressesprecher bei „Opus Dei“ , eine der einflussreichsten und konservativsten Gruppierungen innerhalb der katholischen Kirche , die die „Christianisierung“ des Staates zum Ziel hat. Eine enge Beziehung hat Gudrun Kugler außerdem zum Salzburger Weihbischof Andreas Laun, den man von homophoben Entgleisungen („irgendwie gestörte Männern und Frauen“) kennt.
Kugler verwehrt sich gegen den Diskriminierungsschutz gleichgeschlechtlicher Paare durch das sogenannte „Levelling up“ und gegen die Öffnung der Ehe.
Auf Twitter vergleicht Kugler außerdem Homosexualität mit Inzucht.

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17.10.2017 16:44 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Johann Wolfgang von Goethe: "Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied! Ein leidig Lied!" (Faust I, Verse 2092-2093)

Thomas Bernhard: "Egal ob rot oder schwarz, Politiker sind alle das gleiche G'sindl!"

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17.10.2017 21:37 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Zitat:
Original von ALO Atheist
Johann Wolfgang von Goethe: "Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied! Ein leidig Lied!" (Faust I, Verse 2092-2093)

Thomas Bernhard: "Egal ob rot oder schwarz, Politiker sind alle das gleiche G'sindl!"


Irgendein "G`sindl" braucht der Mensch, und wenn auch nur dazu, um auf irgendwas herabschauen zu können.

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19.10.2017 11:10 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Mich überrascht die Vorzugsstimmenwahl von Fr. Kugler gar nicht. Bereits vorige Woche als die letzten Gesetze im Nationalrat beschlossen wurden war bei einigen Gesetzen die FPÖ, und das will was heißen für einiges offener als die ÖVP, welche generell am meisten mit "nein" gestimmt hat. Aber seien wir uns doch ehrlich, auch Kurz gehört zum CV. Kein einziger ÖVP Politiker ist offiziell konfessionslos, man hält sich ja in dieser Partei ein paar
"brave Muslime"....wie der Dönmez dort andocken konnte ist mir ein Rätsel.....die ÖVP wird wieder bald so schwarz sein wie sie es immer gewesen ist. Kirchenhörig und Kirchenverbunden. Bin schon gespannt wann Kurz "heiraten muß" damit dann alles seine Ordnung hat....
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18.10.2017 20:31 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Zitat:
Original von landlerin
Mich überrascht die Vorzugsstimmenwahl von Fr. Kugler gar nicht. Bereits vorige Woche als die letzten Gesetze im Nationalrat beschlossen wurden war bei einigen Gesetzen die FPÖ, und das will was heißen für einiges offener als die ÖVP, welche generell am meisten mit "nein" gestimmt hat. Aber seien wir uns doch ehrlich, auch Kurz gehört zum CV. Kein einziger ÖVP Politiker ist offiziell konfessionslos, man hält sich ja in dieser Partei ein paar
"brave Muslime"....wie der Dönmez dort andocken konnte ist mir ein Rätsel.....die ÖVP wird wieder bald so schwarz sein wie sie es immer gewesen ist. Kirchenhörig und Kirchenverbunden. Bin schon gespannt wann Kurz "heiraten muß" damit dann alles seine Ordnung hat....
Landlerin


Die Wahl der Frau Kugler ist nicht überraschend, eher bezeichnend wofür diese Partei nach wie vor steht; wer kann denn glauben, dass sie sich in ihren tiefschwarzen, der katholischen Kirche (zuge)hörigen Grundfesten wegen eines kürzlich vorgenommenen türkisen Anstriches inhaltlich ändert?

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18.10.2017 23:41 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
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Sehe ich auch so....und auch das fleißige Packeln der ÖVP mit den beiden mosaischen Religionen. Hier wird überhaupt mit gezinkten Karten gespielt.
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19.10.2017 20:02 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Pfeil Peter Pilz überlegt noch bis Mittwoch antworten | zitieren | ändern | melden       TOP



Dr. Peter Pilz, Parteichef der Liste Pilz, der ersten und einzigen säkularen Partei im österreichischen Parlament


Zum angekündigten Rücktritt von Peter Pilz, der vielleicht gar nicht stattfindet, siehe:
atheisten-info.at/infos/info3830.html

Die gesetzliche Verjährungsfrist bei sexueller Belästigung beträgt drei Jahre. Warum hat die Frau, die 2013 von Peter Pilz angeblich begrapscht wurde, nicht rechtzeitig Anzeige erstattet und ein Gerichtsverfahren gegen Peter Pilz einleiten lassen? Jetzt ist es für eine Anzeige zu spät.

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BlackWiddow BlackWiddow ist weiblich
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Tja derzeit schauts so aus, als gereiche einfach alles, was immer auch geschieht, zum Schaden der Grünen.
Die SPÖ ist tief gespalten, eine ordentliche Opposition gegen den eklatanten Rechstsruck mit einem Jungspund-Feschisten (nein, kein Tippfehler) an der Spitze ist nicht nicht in Sicht.

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Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht. J.-W. v. Goethe, FAUST I (nach einem Buddha-Zitat)
06.11.2017 11:27 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Themenstarter Thema begonnen von ALO Atheist
Pfeil Lückenlose Aufklärung ist angesagt antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

Zitat:
Original von BlackWiddow
[...] zum Schaden der Grünen.

Mit den Grünen möchte Peter Pilz aber nichts mehr zu tun haben.

Ich habe heute mit einer Reihe von Akademikerinnen zum Fall "Pilz" gesprochen, alle sind politisch links eingestellt und sagen, Peter Pilz wäre schön "blöd", wegen dieser "Affäre" das politische Handtuch zu werfen.

Das durchschaut doch wohl jeder, was hier plötzlich von bestimmten Seiten "koordiniert inszeniert" abgeht. Der erste Fall ist verjährt, der zweite soll gegen den Willen von Peter Pilz, der bei den Vorwürfen gegen seine Person absolute Transparenz und Aufklärung verlangt hatte, "vertuscht" worden sein. Wenn im zweiten Fall kein entsprechendes ordentliches Gerichtsverfahren folgt, bleibt Peter Pilz, der heute öffentlich beteuert hat, in diesen "Angelegenheiten" völlig unschuldig zu sein, wohl kaum etwas anderes übrig, als Anzeigen wegen übler Nachrede und Verleumdung gegen all jene zu erstatten, die in diesen "Rufmord" involviert sind. Dann wird das alles, wie es sich gehört, ganz detailliert vor Gericht aufgeklärt und am Ende wird sich herausstellen, wer schuldig und wer unschuldig ist. Und ja, könnte man jetzt polemisch sagen, Peter Pilz ist in Gerichtsprozessen sehr erfahren.

Peter Pilz kann sich aber aufgrund dieser Anschuldigungen mit Kalkül auch einfach getrost von der Politik zurückziehen, denn so - alles in dieser Causa bleibt weitestgehend fragwürdig und unaufgeklärt - schadet er den Grünen, der SPÖ und den Neos, die, zusammen mit bestimmten Medien, vornehmlich hinter dieser Kampagne resp. "Hetze" gegen seine Person stecken sollen - wenn man gewissen Aussagen in aktuellen Zeitungsberichten Glauben schenken möchte -, nachhaltig am meisten.

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Themenstarter Thema begonnen von ALO Atheist
Pfeil Trennung von Staat und Religion? Aber woher denn? antworten | zitieren | ändern | melden       TOP

Nach wie vor hat die Trennung von Staat und Religion für die Republik Österreich Fremdwortcharakter. Die wahren Abhängigkeiten, auch was die Medien betrifft, sprechen für sich.

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