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Zum Ende der Seite springen Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie!
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 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! Ramon 22.02.2017 10:41
 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! nicolai 22.02.2017 12:14
 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! nicolai 22.02.2017 12:23
 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! webe 22.02.2017 19:27
 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! nicolai 23.02.2017 12:31
 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! webe 24.02.2017 10:22
 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! nicolai 24.02.2017 20:55
 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! webe 27.06.2017 23:23
 RE: Pflicht für BürgerGeld gleich Ja zu modernster Technologie! Ramon 28.06.2017 12:29

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Ramon Ramon ist männlich
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Zitat:
Original von webe
Noch lebt ein großer Teil der Bevölkerung in ländlichen Gebieten, wo Bus und Bahn kaum Einem autolos machen: Durch schlechte Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Autobesitz oft ein Muss!


Der ländliche Raum ist älter als die Stadt, wie kommst du also darauf, dass man in selbigen Regionen unbedingt ein Auto haben muss? Wenn ich aber nur deswegen eine Blechkiste benötige, die automobile Infrastruktur schon vorhanden ist, um in die Stadt fahren zu können, weil der Ausverkauf des ländlichen Raumes, bedingt durch die bereits vorhandene Infrastruktur, schon stattgefunden hat, dann ist das Auto nicht die Lösung, sondern die Ursache des Problems. Mehr Straßen - mehr Autos - mehr automobile Verkehrsbewegungen.

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Reichsgaragenordnung (Präambel): "Die Förderung der Motorisierung ist das vom Führer und Reichskanzler gewiesene Ziel."


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22.02.2017 10:41 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
nicolai nicolai ist männlich
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Dem muß ich widersprechen, denn die "individuelle Mobilität" (zumeist hergestellt durch Automobilverfügbarkeit) ist nicht Verursacher, sondern Symptom eines zutiefst kranken und falschen Sozial- und Wirtschaftsgefüges, das im Interesse von (Unternehmens-) Wirtschaftlichkeit, Profitmaxi- und Kostenminimierung und struktureller "Überschaubarkeit" die Zerstörung von dezentralisierten, gewachsenen, quasiautonomen "Klein- und Kleinststrukturen" betrieben hat und betreibt und die Schaffung, bzw. Erweiterung von sozialen und wirtschaftlichen "Ballungsräumen und -zentren" fördert.
Was, und insofern muß ich Dir recht geben, auch oft vermittels der Schaffung spezifischer "Infrastruktur" (etwa für Automobile, da der Erwerb eines oder gar mehrerer Automobile/s der " kapitalorientierten Konsumgesellschaft" weitaus zuträglicher ist als die Benutzung eines - so vorhanden - Massentransportmittels) geschieht.
Die gesellschaftlich eingeforderte "individuelle Mobilität" - etwa zur Erreichung des Arbeitsplatzes, der Stätten der Freizeitaktivitäten, der Plätze der "Grundversorgung", etc. -, die dem "Normalbürger" durch Zentralisierung der relevanten Stätten und die weitgehendste Zerschlagung und Zerstörung "gewesener" Optionen gewissermaßen "aufgezwungen" wird dient letztenendes nur einem Ziel : der Profitmaximierung des "Großkapitals" nach den Gesetzmäßigkeiten von ungebremstem Kapitalismus und "Neoliberalismus".
In diesem Zusammenhang stellt das Automobil als Grundelement der "individuellen Mobilität" für das Individuum zweifellos einen Gegenstand der "persönlichen Freiheit" dar (der es in vielen Fällen auch tatsächlich sein kann, etwa als Option zur Erreichung weiterentfernter Ziele), allerdings nur insofern, als die dadurch entstehenden "Gesamtkosten" für Sozialstruktur, Umwelt und Gesellschaft dem Individuum verschleiert und verschwiegen, aber dennoch auf Umwegen aufgebürdet werden; anstatt dem eigentlichen "Verursacher" (Industrie und Handel, was gerne mit dem "Argument" der "Schaffung, bzw. Erhaltung von Arbeitsplätzen" begründet wird.)
Dazu ließe sich noch weit mehr ausführen, etwa über den dem Menschen immanenten Hang zur Vermeidung von Anstrengung, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge, Lebenslügen, gewollte gesellschaftliche Umstrukturierungen und ähnliches mehr; aber im Augenblick verspüre ich keine Lust mehr dazu, ergo ich mich auf die conclusio : "es ist eine grundsätzliche gesamtgesellschaftliche Veränderung und Bewußtseinsentwicklung dringendst vonnöten" beschränke...

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...natürlich hab´ ich leider recht !
22.02.2017 12:14 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
nicolai nicolai ist männlich
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Zitat:
Original von Ramon
Mehr Straßen - mehr Autos - mehr automobile Verkehrsbewegungen.

Nur soviel noch : die obige Aussage ist ein Trugschluß, da sie unvollständig ist; korrekt hingegen wäre :
Mehr "erzwungene Mobilität" - mehr automobile Verkehrsbewegungen - mehr Straßen und Parkplätze
aufbauend auf : mehr Konsum-, Leistungs- und Überflußgesellschaft - mehr "erzwungene Mobilität"

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22.02.2017 12:23 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Viele Arbeitnehmer arbeiten kilometerweit vom Wohnort.
Oft wird Schicht gearbeitet. Jedenfalls ist oft der Arbeitsbeginn bei 06.00h und das Arbeitsende bei 22.00h.
Fakt ist aber, daß man vor dem Jobbeginn in dem Standort des Unternehmens sein muß. da ja in der Regel eine Wegstrecke zur Beschäftigung besteht, ebenso beim Verlassen der Arbeitsstelle.

Und hier gibt es oft keine Möglichkeit, öffentliche Verkehrsmittel zubenutzen.

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22.02.2017 19:27 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
nicolai nicolai ist männlich
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Fakt jedoch ist auch, daß es in früheren Zeiten Aufgabe, bzw. Angelegenheit des Unternehmens war, dafür Sorge zu tragen, daß benötigte Arbeitskräfte in ausreichender Anzahl "vor Ort" zur Verfügung standen (etwa durch den Bau von "Werkswohnungen" oder die Schaffung geeigneter Massenverkehrsanbindungen wie Zubringerbusse oder -züge), heutigentags jedoch dieses Problem in Form von eingeforderter, bzw. erwarteter "persönlicher Mobilität", die zumeist durch ein eigenes Kraftfahrzeug "gewährleistet" ist auf den Arbeitnehmer abgewälzt wird.
Hinzu kommt die Abwanderung von Großbetrieben aus personellen Ballungszentren in weiter entfernte "Industriezentren" sowie die Schaffung von riesigen "Einkaufszentren" zumeist weit außerhalb von Stadtzentren ohne wirklich effiziente Anbindung an öffentliche "Massentransportmittel" und die teils horrenden Entgelte für die Benutzung derselben.
Erschwerend kommt gerade in Deutschland noch hinzu, daß aufgrund der persönlichen Einstellung "des Deutschen" zu seinem Automobil als "heilige Kuh" und "individuellem Frei- und Herrschaftsraum" Alternativoptionen wie in anderen Ländern üblich und gerne in Anspruch genommen, etwa "Fahrgemeinschaften", kaum genutzt und noch viel weniger "öffentlich" propagiert und angeboten werden. Was dazu führt, daß "bei Werksschluß", bzw. "Schichtende" (oder vor "-beginn") viele tausende Kraftfahrzeuge, jedes besetzt mit einer Person, die Straßen verstopfen, obwohl die Fahrzeuge durchgehend vier oder fünf Personen Platz böten und die potenziell möglichen Insassen oft nur wenige hundert Meter voneinander entfernt wohn(t)en.
Daß solches Verhalten, bzw. diese "geistige Einstellung" von Automobilindustrie (Deutschland beheimatet fünf der größten Automobilkonzerne der Welt) und ergo auch Politik (die diesen entsprechend hörig ist) nicht bekämpft, sondern ("im Interesse der Wirtschaft") auch noch gefördert wird versteht sich eigentlich von selbst. Ebenso, daß sich die von der Politik durchzuführenden "Gegenmaßnahmen" nicht auf Angebot oder zumindest Förderung von Alternativmöglichkeiten oder gar "Bewußtseinsbildung" konzentrieren, sondern zumeist (im Interesse eines höheren Steueraufkommens) auf Erhöhung der individuellen Fahrzeugs-, bzw. Fahrzeugsbetriebskosten beschränken.

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23.02.2017 12:31 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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In der Theorie klingt der Verzicht auf das Fahrzeug gut, aber in der Praxis ist dies oft eine Aufgabe von Freiheit:

Dies ist schon spürbar beim Einkauf, Terminwahrnehmung beim Arzt und anderen Dienstleistungen, unsw..

Oft gewinnt man gegenüber den öffentlichen Verkehrsmitteln viel Zeit, wenn man sein Auto benutzt.

Ich persönlich benutze das Fahrzeug nur in bestimmten Situationen, ansonsten benutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel oder wenn möglich, Fahrgemeinschaften.

Aber ganz auf den fahrbaren Untersatz möchte ich nicht verzichten.
Außerdem hängen viele Arbeitsplätze an diesem Industriebereich, dem Fahrzeugbau.

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24.02.2017 10:22 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Ich spreche aber nicht von "Verzicht auf ein eigenes Fahrzeug", sondern davon, ein solches in "vernünftiger Weise" zu nutzen; wozu allerdings zuvorderst ein "Umdenken" der Bevölkerung, einhergehend mit der Schaffung von Infrastruktur im Kommunal- und Regionalbereich erforderlich ist (und hierbei ist nicht zuletzt die Politik gefordert). Beispielsweise wäre die Einführung eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen (wie es das in jedem anderen europäischen Land auch gibt) ein wichtiger Schritt in Richtung "Vernunft"...

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24.02.2017 20:55 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Schleswig-Holstein will scheinbar ein Bürger Geld einführen und dies unter der Jamaika-Koalition:

CDU-FDP-Grüne.

Da müßte die SPD platt sein- oder?

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27.06.2017 23:23 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
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Original von webe
Schleswig-Holstein will scheinbar ein Bürger Geld einführen und dies unter der Jamaika-Koalition:

CDU-FDP-Grüne.

Da müßte die SPD platt sein- oder?


Die Bundestagswahl steht halt vor der Tür, da ist plötzlich vieles möglich.
https://www.shz.de/deutschland-welt/poli...id17149336.html

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