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Thread: Gigantomanie und Katastrophe: Titanic, Hindenburg ...
ALO Atheist

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"Olympic", "Titanic" und "Britannic" 08.03.2019 14:06 Forum: Wissenschaft und Weltanschauung




HMHS Britannic ("Gigantic"), gesunken am 21. November 1916 - etwa 4 1/2 Jahre nach der Titanic



Beim Untergang des Lazarettschiffs "Britannic" gerieten zwei Rettungsboote mit Passagieren in die sich noch drehenden Schiffsschrauben.


Eine Doku über die drei baugleichen Schiffe der Olympic-Klasse "Olympic", "Titanic" und "Gigantic" (Britannic) der Reederei White Star Line. Im Übrigen hatte die White Star Line nie behauptet, dass ihre drei Schiffe unsinkbar seien, wohl wissend, dass kein Schiff der Welt unsinkbar sein könne. Jedes Schiff kann zum Sinken gebracht werden wie auch jedes Gebäude zum Einsturz. Das Attribut "unsinkbar" haben andere erfunden. Und zur geplanten Jungfernfahrt der Titanic wäre es beinahe gar nicht gekommen, da es schon beim Auslaufen des Schiffs fast zu einer "Katastrophe" gekommen wäre.

Dem Untergang geweiht - Die Schwesterschiffe der Titanic: youtu.be/IcI1yyoD8OA
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Bartók: Streichquartett Nr. 4 23.12.2018 14:47 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


Das im Sommer 1928 komponierte 4. Streichquartett von Béla Bartók steht im Kontrast zur Kompromisslosigkeit seines ein Jahr zuvor geschriebenen 3. Streichquartetts und bedient sich weitgehend der klassischen Sonatensatzform. Der 3. Satz, Non troppo lento, bildet das Zentrum des Werks; um diesen Kern bilden der 2. und 4. Satz die innere, die Sätze 1 und 5 die äußere Schicht. Der ungarische Ton dominiert dieses Werk, das in Anlage und Tonsprache an der Neuen Wiener Schule orientiert ist.

Béla Bartók: Streichquartett Nr. 4:

1. Satz: Allegro
2. Satz: Prestissimo, con sordino
3. Satz: Non troppo lento
4. Satz: Allegretto pizzicato
5. Satz: Allegro molto

Hungarian String Quartet - 1961: youtube.com/watch?v=mTnbrLXEGjI
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Bartók: Streichquartett Nr. 3 15.12.2018 18:03 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


Experimentell und kompromisslos komponiert, stellte sich das 3. Streichquartett von Béla Bartók 1927 an die Spitze der damaligen Avantgarde.

Béla Bartók: Streichquartett Nr. 3:

Prima parte: Moderato - attacca
Seconda parte: Allegro - attacca
Ricapitulazione della prima parte: Moderato - attacca
Coda: Allegro molto

Hungarian String Quartet - 1961: youtube.com/watch?v=FXFR2n8kUhM
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Bartók: Streichquartett Nr. 2 08.12.2018 14:26 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


Jedes der sechs Streichquartette von Béla Bartók geht an die Grenzen des technisch Möglichen und hat seine ganz spezifische und, wie Bartók selbst meinte, auch "autobiographische" Eigenart. Von 1915 bis 1917 - es tobte der 1. Weltkrieg - komponierte Bartók sein 2. Streichquartett, das sich vom 1. durch seine Expressivität unterscheidet; die Spätromantik wandelt sich hier zur "Nachromantik".

Béla Bartók: Streichquartett Nr. 2:

1. Satz: Moderato
2. Satz: Allegro molto capriccioso
3. Satz: Lento

Hungarian String Quartet - 1961: youtube.com/watch?v=3VFdzA5EbIY
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Bartók: Streichquartett Nr. 1 25.11.2018 18:10 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


Bei den ganz großen Streichquartettzyklen der Musikgeschichte sind zunächst Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Béla Bartók und Dmitri Shostakovich zu erwähnen. Béla Bartók schrieb sechs Streichquartette, das letzte kurz vor seiner Emigration in die USA. 1908/09 setzte sich Bartók bei seinem 1. Streichquartett mit der deutschen Spätromantik, namentlich mit Richard Wagner und Arnold Schönberg^1, und mit Claude Debussy auseinander und leitete mit diesem Werk die moderne ungarische Musik ein.




Partiturausschnitt aus Béla Bartóks Streichquartett Nr. 1, op. 7


Béla Bartók: Streichquartett Nr. 1:

1. Satz: Lento - attacca
2. Satz: Poco a poco accelerando all'allegretto - Introduzione. Allegro - attacca
3. Satz: Allegro vivace

Hungarian String Quartet - 1961: youtube.com/watch?v=xaQvPhVvQaY


^1 Der weit überwiegende Teil der Werke von Arnold Schönberg steht im Zeichen der deutschen Spätromantik und hat mit der Zwölftonmusik noch gar nichts zu tun.
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Bartók: Violinkonzert Nr. 2 06.10.2018 17:20 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


In den politisch angespannten Jahren 1937 und 1938 schrieb Béla Bartók sein 2. Violinkonzert. Es ist das letzte Werk, das Bartók vor seiner Emigration in die USA komponierte.

Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2

1. Satz: Allegro non troppo
2. Satz: Andante tranquillo - Allegro scherzando - Tempo I
3. Satz: Allegro molto




Isaac Stern (Violine), New York Philharmonic, Dirigent: Leonard Bernstein: youtube.com/watch?v=Lr0Vg24lKQQ
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Bartók: Konzert für Orchester - Solti 29.09.2018 17:35 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


Nachdem der ungarische Komponist, Pianist und Musikethnologe Béla Bartók in die USA in die Emigration gegangen war, da er den Nationalsozialismus, den Antisemitismus und das faschistoide Ungarn zutiefst ablehnte, komponierte er in seinen letzten Lebensjahren und in den USA in bitterer Armut lebend noch zwei seiner bedeutendsten Werke: das "Konzert für Orchester" (1943) und das Klavierkonzert Nr. 3 (1945).




Béla Bartók, 1881 (Groß-Sankt-Nikolaus/Nagyszentmiklós, Österreich-Ungarn) - 1945 (New York)


Béla Bartók: Konzert für Orchester

1. Introduzione
2. Giuoco delle coppie
3. Elegia
4. Intermezzo interrotto
5. Finale

Chicago Symphony Orchestra, Dirigent: Georg Solti - Budapest, 28. November 1990: youtube.com/watch?v=OQb3VUljpa0
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Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 - Hélène Grimaud 05.09.2018 18:08 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur





Béla Bartók: Klavierkonzert Nr. 3. Hélène Grimaud (Klavier), London Symphony Orchestra, Dirigent: Pierre Boulez - London, Oktober 2004:

1. Satz: Allegretto: youtube.com/watch?v=KYeIR-5klCk

2. Satz: Adagio religioso: youtube.com/watch?v=bk9xYT1Hsic

3. Satz: Allegro vivace: youtube.com/watch?v=5tP0d9-ygSw
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Wo lagen die "Fehler" beim Bau der Titanic? 21.08.2018 18:33 Forum: Wissenschaft und Weltanschauung


Wo lagen die "Fehler" beim Bau der Titanic?


Nach wie vor versuchen Wissenschaftler, so viel wie möglich über die Ursachen des Untergangs der RMS Titanic herauszufinden. Und jüngste Forschungen am Wrack der Titanic in 3803 Metern Tiefe brachten neue, interessante Erkenntnisse zutage, da weitere wichtige Teile des Schiffs entdeckt und analysiert werden konnten. Durch Simulationen im Labor der Kollision der Titanic mit dem Eisberg, indem man einen Teil des Rumpfes der Titanic originalgetreu mit dem damals verwendeten Stahl nachbaute, um die Belastungsgrenze des Stahls herauszufinden, kam man zu dem Ergebnis, dass sich der Stahl der Titanic ab einer Spannung von etwa 4,5 Tonnen allmählich zu verbiegen beginnt.

Der Rumpf der Titanic bestand aus 2000 2,5 Zentimeter dicken Stahlplatten und 3 Millionen Eisennieten, die diese zusammenhielten. Es wurde dreifach genietet, aber auch zweifach.




Photo: NIST - National Institute of Standards and Technology

Harland & Wolff Shipyard in Belfast, Ireland, 1911, Bau der RMS Titanic


Dort, wo die Nietung dreifach war, hielt der Rumpf dem Druck des Eisbergs vermutlich weitestgehend stand, wo nur doppelt genietet wurde, platzten die Nähte auf. Der Rumpf der Titanic wurde durch den Eisberg bekanntlich nicht über eine Länge von 90 Metern aufgeschlitzt, wie lange Zeit angenommen worden war^1 - das konnte auch gar nicht sein, zumal Eis Stahl nicht zu schneiden vermag -, sondern verformt, eingedrückt, die Stahlplatten begannen sich an bestimmten Stellen zu verbiegen, wodurch einige Nietenreihen absprangen und sechs kleinere Lecks, die zusammen umgerechnet maximal einen Quadratmeter umfassten, entstanden, durch die Wasser in das Schiff eindrang. Diese Nietenreihen waren wahrscheinlich nur doppelt genietet und zudem war die Qualität der Nieten unzureichend.




Eisennieten der RMS Titanic


Bereiche aus Schlacke unter den Nietenköpfen ließen die Nietenköpfe bei einer Belastung von vermutlich mindestens 15 Tonnen durch den Eisberg - wie groß diese durch den Eisberg erzeugte Spannung wirklich war, wird sich nie beantworten lassen - abspringen; die Eisennieten zerbrachen aufgrund des großen Drucks und der mangelhaften Eisenqualität.

Dennoch gehen Wissenschaftler heute nicht davon aus, dass der Untergang der Titanic durch ausschließlich Dreifach-Nietungen und eine bessere Qualität der Nieten abzuwenden gewesen wäre, vielmehr wäre das Schiff erst einige Stunden später gesunken und alle Passagiere hätten noch rechtzeitig gerettet werden können.

Tatsache ist, dass die Titanic nicht gesunken wäre, wenn lediglich die wasserdichten Abteile auf der unteren Ebene des Rumpfes der Titanic geflutet worden wären. Nachdem durch die sechs kleineren Lecks Wasser in sechs und darunter auch höher gelegene Abteile einzudringen begonnen hatte und auch Kesselraum Nr. 6 betroffen gewesen war, begann das Wasser in weitere Abteile überzuschwappen und der Untergang des Schiffs war unabwendbar nur noch eine Frage der Zeit. Im Umkehrschluss hätte man somit sämtliche Abteile des Rumpfes unterhalb der Wasserlinie der Titanic mit bis an die Decke reichenden Wänden wasserdicht machen müssen, um das Schiff tatsächlich als "unsinkbar" bezeichnen zu können.



^1 Hier hatte sich ein Augenzeugenbericht nachträglich als falsch herausgestellt.
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Ravel: Klavierkonzert in G-Dur - Hélène Grimaud 05.08.2018 16:18 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


Bei seiner Konzertreise durch die USA wurde Maurice Ravel mit dem Jazz konfrontiert und war von diesem Musikstil begeistert. Von 1929 bis 1931 schrieb Ravel sein Klavierkonzert in G-Dur und ließ in den 1. und 3. Satz Jazz-Elemente einfließen. Der ruhige 2. Satz im Stil des Neoklassizismus wird durch eine fließende Melodie des Klaviers eröffnet, und als Ravel gefragt wurde, wie ihm denn diese wunderbare Melodie eingefallen sei, antwortete er ironisch: "Das habe ich alles von Mozart abgeschrieben."




Hélène Grimaud, geb. 1969 in Aix-en-Provence, Frankreich


Die französische Pianistin Hélène Grimaud fand und findet immer wieder einen sehr transparenten und auch gefühlvollen Zugang zu Ravels Klavierkonzert in G-Dur.

Maurice Ravel: Klavierkonzert in G-Dur. Hélène Grimaud (Klavier), Chamber Orchestra of Europe, Dirigent: Vladimir Jurowski - Cité de la musique (Paris), 2009: youtube.com/watch?v=Ji-a9zE4IE4
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Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 - Alice Sara Ott 14.07.2018 15:36 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


Eine weitere junge Pianistin, die den Sprung nach oben geschafft hat - und das war früher verdammt schwer und ist auch heutzutage verdammt schwer -, ist die deutsch-japanische Pianistin Alice Sara Ott. Sie studierte am Salzburger Mozarteum und gewann bereits mit 15 Jahren einen internationalen Klavierwettbewerb. Sie spielte unter Lorin Maazel mit den Münchener Philharmonikern - Ravels Klavierkonzert in G-Dur - ebenso wie unter Thomas Hengelbrock mit den Münchener Philharmonikern - Klavierkonzert Nr. 1 von Franz Liszt und Klavierkonzert Nr. 1 von Pyotr Ilyich Tchaikovsky. Weiters trat sie unter anderen auch mit den Dirigenten Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Myung-Whun Chung und Paavo Järvi auf und spielte mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem London Symphony Orchestra und den Wiener Symphonikern.

Am 12. Jänner 2019 spielt sie im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses Klavierwerke von Debussy, Chopin, Satie und Ravel, am 8. und 10. März 2019 Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 im Wiener Musikverein, mit diesem Werk ist sie am 11. März 2019 auch im Festspielhaus St. Pölten zu erleben.




Alice Sara Ott, geb. 1988 in München


Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll. Alice Sara Ott (Klavier), Orchestre Philharmonique de Radio France, Dirigent: Mikko Franck - Paris, 27. Jänner 2018: youtube.com/watch?v=PM0HqmptYlY
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TITANIC und kein Ende 11.07.2018 16:31 Forum: Wissenschaft und Weltanschauung


Vor dreißig Jahren sagte ich während eines Flugs nach New York zu meiner Freundin, dass es doch ein lukratives Geschäft sein müsste, die Titanic nachzubauen und wieder über den Atlantik fahren zu lassen. Sie wäre bei hohen Ticketpreisen stets ausgebucht. Genau das macht jetzt der australische Geschäftsmann und Milliardär Clive Palmer. Er lässt in China in der Schiffswerft CSC Jinling in Nanjing die Titanic nachbauen, sicherer, luxuriöser, aber optisch im Großen und Ganzen baugleich wie das Original. Die Länge mit 269 Metern entspricht der Länge der RMS Titanic, die Titanic II wird aber um 4 Meter breiter sein. Klimaanlagen, Internetzugang, Shops, ein Casino und ein Theater gab es auf dem Original nicht, das dafür mit einem Hallenschwimmbad, einer Squashhalle und einer Bibliothek aufwarten konnte. Ende 2018 soll die Arbeit an der Titanic II, die schon um zwei Jahre verlängert werden musste, abgeschlossen sein.


Wie man sieht, geht der Bau bereits in die Endphase:



Die Baukosten betragen rund 200 Millionen Dollar.^1 Es gibt bereits über 40.000 Ticketanfragen und manche bieten über 1 Millionen Euro für ein Ticket der Jungfernfahrt, die allerdings nicht von Southampton nach New York, sondern von China nach Dubai verlaufen soll - wahrscheinlich wegen der verminderten Eisberggefahr.


^1 Eigentlich recht günstig, wenn man bedenkt, dass der Bau des Sankt-Petersburg-Stadions - gestern Schauplatz des WM-Semifinalspiels Frankreich gegen Belgien, am kommenden Samstag Austragungsort des Spiels um Platz drei - umgerechnet über 600 Millionen Dollar gekostet hat.
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Tchaikovsky: Klavierkonzert Nr. 1 - Khatia Buniatishvili 08.07.2018 14:22 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur




Khatia Buniatishvili


Im Rahmen einer Konzertreihe anlässlich des 80. Geburtstags des weltberühmten, indischen Dirigenten und Musikdirektors des Israel Philharmonic Orchestra auf Lebenszeit Zubin Mehta trat der Stardirigent auch mit der georgischen Pianistin Khatia Buniatishvili auf, die in Tchaikovskys 1. Klavierkonzert den Solopart übernahm.

Pyotr Ilyich Tchaikovsky: Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll. Khatia Buniatishvili (Klavier), Israel Philharmonic Orchestra, Dirigent: Zubin Mehta - 11. April 2016: youtube.com/watch?v=zv5LeIkwPmg
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Khatia Buniatishvili: Waldkonzert 16.06.2018 13:21 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur




Khatia Buniatishvili, geb. 1987 in Batumi, Georgien


2013 ließ sich die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili ihren Konzertflügel in den Berliner Forsten aufstellen und gab ein sehr stimmungsvolles "Waldkonzert" mit einem ausgewählt bunten Programm von Johann Sebastian Bach über Frédéric Chopin, Johannes Brahms, Pyotr Ilyich Tchaikovsky, Alexander Skrjabin und Antonín Dvorák bis zu Claude Debussy, Maurice Ravel, Astor Piazzolla und Giya Kancheli: youtube.com/watch?v=eYlIk19CbBI
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Prokofiev: Klavierkonzert Nr. 3 - Yuja Wang 09.06.2018 19:30 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


Am 30. Mai 2018 trat die chinesische Pianistin Yuja Wang wieder sehr erfolgreich in Wien auf, diesmal im Wiener Musikverein mit Klavierwerken von Sergei Rachmaninoff, Alexander Skrjabin, György Ligeti und Sergei Prokofiev und sie gab auch zahlreiche Zugaben. Im nächsten Jahr gibt sie sechs Konzerte im Wiener Konzerthaus.




Yuja Wang, geb. 1987 in Peking


Sergei Prokofiev: Klavierkonzert Nr. 3 in C-Dur. Yuja Wang (Klavier), Lucerne Festival Orchestra, Dirigent: Claudio Abbado - 2009: youtube.com/watch?v=q4TyQ97Jcr0
Thread: KinderwÄgen
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RE: KinderwÄgen 03.06.2018 10:57 Forum: Islam


quote:
Original von Vampire
Was in früheren Zeiten die Panzer waren, sind heute die Kinderwägen!


Dass ein Kinderwagen eine Assoziation mit einem Panzer wecken kann, ist mir neu. Weckt bei dir jeder Kinderwagen die Assoziation mit einem Panzer oder sind solche Assoziationen bei dir ethnisch bedingt?
Thread: Vertuschter sexueller Kindesmissbrauch in Chile. Aber auch in Österreich wird ermittelt.
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Vertuschter sexueller Kindesmissbrauch in Chile. Aber auch in Österreich wird ermittelt. 19.05.2018 19:04 Forum: Christentum


Vertuschter sexueller Kindesmissbrauch in Chile: Sämtliche Bischöfe zurückgetreten. Aber auch in Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Kirche.


Sämtliche Bischöfe in Chile (34 Bischöfe) sind wegen Fällen von sexuellem Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche Chiles zurückgetreten. Die Bischöfe sollen die sexuellen Kindesmissbrauchsfälle vertuscht haben.^1

Der Papst im Jänner 2018 zu den Vorwürfen des sexuellen Kindesbrauchs innerhalb der katholischen Kirche Chiles überraschend selbstsicher-aggressiv: "Es gibt keinen Fetzen an Beweisen gegen ihn. Es ist alles Rufmord. Ist das klar?"^2

Das Blatt hat sich gewendet. Alles, was unter den Teppich gekehrt worden war, wurde sichtbar. Wir wissen nicht nur aus der Literatur: Eines Tages kommt alles ans Licht.

Der Papst selbst soll schon 2015 über sexuellen Kindesmissbrauch in Chile detailliert Bescheid gewusst haben. Hat der Papst gelogen, obwohl man als Christ nicht lügen soll?^3

In Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen eines neuen, bekannt gewordenen Falls von sexuellem Kindesmissbrauch gegen die katholische Kirche.^4 Auch von unfassbar brutaler Gewalt einer Klosterschwester gegen ein schwangeres Mädchen ist die Rede.^5



^1 Siehe dazu auch https://www.tagesschau.de/ausland/chile-...brauch-101.html und http://www.atheisten-info.at/infos/info4088.html
^2 Siehe http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...-a-1188745.html
^3 https://kurier.at/chronik/weltchronik/mi...ben/309.839.935
^4 Siehe https://www.sn.at/politik/innenpolitik/m...in-noe-28139782
^5 Siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/oe...-a-1206371.html
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Dmitri Shostakovich: The Gadfly 19.05.2018 14:29 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur




Dmitri Shostakovich (1906, Sankt Petersburg - 1975, Moskau)


Der 1897 in England und den USA erschienene Roman "The Gadfly" der englischen Schriftstellerin, Übersetzerin und Komponistin Ethel Lilian Voynich (1864 - 1960) wurde in der Sowjetunion (1922 gegründet) ein Bestseller und sogar Schullektüre. Bis 1960 wurden in der Sowjetunion 2,5 Millionen Exemplare verkauft. Die Autorin sah davon keinen Cent, ja, sie wusste gar nichts vom Erfolg ihres Buchs in der UdSSR. 1955 wurde der Roman von dem sowjetischen Regisseur Aleksandr Fajntsimmer verfilmt; Dmitri Shostakovich schrieb die Filmmusik.

Der turkmenische Musiker und Arrangeur Levon Atovmyan, ein Freund von Shostakovich, arrangierte die Partitur der Filmmusik zu einer Orchestersuite bestehend aus 12 Sätzen:

Overture
Contredanse
Folk Feast
Interlude
Barrel Organ Waltz
Galop
Introduction
Romance
Intermezzo
Nocturne
Scene
Finale

Dmitri Shostakovich: The Gadfly Suite, op. 97a. Tschaikowsky-Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks, Dirigent: Vladimir Fedoseyev - 2001: youtube.com/watch?v=BWReGCOFCGo
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Dmitri Shostakovich: Katerina Ismailowa 12.05.2018 13:41 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur




Dmitri Shostakovich mit dem österreichischen Komponisten, Pianisten, Musikpädagogen und Kritiker Joseph Marx (links im Bild) und dem österreichischen Komponisten, Dirigenten und Dichter Franz Salmhofer (rechts im Bild) im Juni 1953 in Wien


1864 nahm der russische Schriftsteller Nikolai Leskov einen Gerichtsfall zum Anlass, die Figur der Lady Macbeth aus Shakespeares Tragödie in die russische Provinzstadt Mzensk zu versetzen und eine düster-erotische, blutrünstig-mordbeladene Novelle unter dem Titel "Die Lady Macbeth aus dem Landkreis Mzensk" zu verfassen. 1930 griff der 24-jährige Dmitri Shostakovich diesen Stoff auf, um daraus zusammen mit dem Librettisten Alexander Preys eine Oper zu machen. Das 1934 in Sankt Petersburg (damals Leningrad) uraufgeführte Werk wurde mit Begeisterung aufgenommen, 1935 stand es auch in den USA auf dem Spielplan. Nachdem Joseph Stalin dieser Oper 1936 im Bolschoi-Theater beigewohnt hatte, ordnete er an, dieses Werk durch Zeitungskritiken zu vernichten: die Oper sei dekadent und formalistisch. Die Oper wurde nicht mehr aufgeführt, die Druckausgabe war verboten. Das war die Zeit, als Dmitri Shostakovich in seiner Wohnung gekleidet und mit gepacktem Koffer schlief, da er fürchtete, wie viele seiner Freunde von der Geheimpolizei Stalins mitten in der Nacht abgeholt und hingerichtet zu werden. Mehrmals wurde Shostakovich in die Geheimdienstzentrale vorgeladen, zu "Volksfeinden" befragt und eingeschüchtert. Jahre später, 1956, begann Shostakovich seine Oper "Lady Macbeth von Mzensk" umzuarbeiten, damit das Werk in Russland wieder auf die Bühne kommt; die scharfe Erotik in der Musik wurde entschärft, bei einer Sex-Szene wurde die Musik überhaupt gestrichen. 1963 wurde das vom Komponisten bearbeitete Werk unter dem neuen Titel "Katerina Ismailowa" in Moskau uraufgeführt. Bei den Proben zur Wiener Erstaufführung der Oper "Katerina Ismailowa" in der Wiener Staatsoper war Dmitri Shostakovich anwesend - es handelte sich um eine deutschsprachige Fassung der Oper - und der Komponist erlebte 1965 eine erfolgreiche Wiener Erstaufführung. Nach und nach gaben die Opernhäuser aber doch der ursprünglichen Fassung der Oper aus dem Jahr 1932 (Jahr der Fertigstellung) unter dem Titel "Lady Macbeth von Mzensk" den Vorzug und das Publikum dankte für diese Entscheidung.

Dmitri Shostakovich: Katerina Ismailowa Suite, op. 114a. Orchestre national du Capitole de Toulouse, Dirigent: Tugan Sokhiev: youtube.com/watch?v=UX1l8eIXR_E
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Dmitri Shostakovich: Lady Macbeth von Mzensk 29.04.2018 14:14 Forum: Büchertipps und Rezensionen, Filme und Kritiken, Kunst und Kultur


1934 wurde im Michailowski-Theater von Sankt Petersburg die in den Jahren 1930 bis 1932 geschriebene Oper "Lady Macbeth von Mzensk" von Dmitri Shostakovich uraufgeführt. Sie stand letztes Jahr bei den Salzburger Festspielen in einer Inszenierung von Andreas Kriegenburg ebenso auf dem Spielplan wie in einer Inszenierung von Harry Kupfer in der Bayerischen Staatsoper.



Dmitri Shostakovich: Lady Macbeth von Mzensk

Musik: Dmitri Shostakovich

Libretto: Alexander Preys (nach der gleichnamigen Novelle von Nikolai Leskov)

Besetzung:

Nina Stemme: Katerina Lwowna Ismailowa
Evgenia Muraveva: Katerina Lwowna Ismailowa
Dmitry Ulyanov: Boris Timofejewitsch Ismailow
Maxim Paster: Sinowi Borissowitsch Ismailow
Brandon Jovanovich: Sergej
Evgenia Muraveva: Aksinja / Zwangsarbeiterin
Andrei Popov: Der Schäbige
Oleg Budaratskiy: Hausknecht / Wächter
Igor Onishchenko: Mühlenarbeiter
Vasily Efimov: Kutscher / Lehrer
Stanislav Trofimov: Pope
Alexey Shishlyaev: Polizeichef
Valentin Anikin: Polizist / Sergeant
Ksenia Dudnikova: Sonjetka
Andrii Goniukov: Alter Zwangsarbeiter
Gleb Peryazev: Verwalter
Martin Müller: 1. Vorarbeiter
Oleg Zalytskiy: 2. Vorarbeiter / Betrunkener Gast
Ilya Kutyukin: 3. Vorarbeiter

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

Wiener Philharmoniker

Dirigent: Mariss Jansons

Regie: Andreas Kriegenburg

Salzburger Festspiele, 2017: youtube.com/watch?v=vL4kCaXODnc
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